Kunstmuseum Basel

Award Gewinner Media Architecture Biennale 2016

Elegant bespielt ein Lichtfries das monolithische Mauerwerk aus grauen Backsteinen. Dieser neuartige Lichteffekt wurde bei der Media Architecture Biennale in Sydney mit einem Award für das Siegerprojekt in der Kategorie "Animated Architecture" ausgezeichnet.

Das Schweizer Museum beherbergt eine der bedeutendsten Kunstsammlungen Europas. Nun wurde die Ausstellungsfläche um 2.500 m2 vergrößert. Der Lichtfries verleiht dem Gebäude einen neuartigen Charakter - eine Symbiose aus Licht und Stein.

Multivision entwickelte und produzierte für diesen Fries spezielle LED-Leuchten, die in die horizontalen Rillen integriert wurden. Diese durften nur weinge Millimeter hoch, aber knapp 2,4 Meter lang sein, da aufgrund der Statik nur wenige Durchbrüche für die Zuleitungen gemacht werden durften.
So leuchten über 300.000 weiße LEDs die speziell geformten Hohlkehlen aus. Sie schaffen auf dem 40 Zeilen bzw. drei Meter hohen und 115 Meter langen Fries Licht- und Schattenbilder. Schriften, Formen und grafische Muster können auch als Negativbilder dargestellt werden.

Diese Art der Bespielung beweist, dass Medienfassade nicht immer knallig und bunt sein müssen, sondern sich auch subtil in das Stadtbild einfügen können.

Auszeichnungen:
Essence 16: Gold
Red Dot Award: Grand Prix "Communication Design"
Media Architecture Biennale 2016: 1. Platz "Animated Architecture"

Partner Link:
iart

Bildcredits:
Bild 1-4: Kunstmuseum Basel, Julian Salinas
Bild 5: Kunstmuseum Basel, Stefano Graziani